Film & Gespräch mit Regisseurin Stefanie Brockhaus: „Drei Frauen ein Geheimnis“

Mit 24 Jahren wird die Filmemacherin Stefanie Brockhaus überraschend schwanger. Sie entscheidet sich, das Kind abzutreiben. Was bleibt, ist eine große Wunde und viele Fragen – bis sie herausfindet, dass ihre Großmutter und ihre Mutter beide abgetrieben haben, ohne jemals darüber zu sprechen.

In dem Dokumentarfilm verarbeitet die Filmemacherin ihre persönliche Entscheidung und betrachtet das Familiengeheimnis aus ihrer heutigen Perspektive.

Wer den Film, der schon beim WDR lief, nicht gesehen hat, kann dieses hier bei YouTube nachholen: https://www.youtube.com/watch?v=M7177HX9BvU

Über die Autorin
Stefanie Brockhaus ist in München aufgewachsen. Schon in den ersten Schuljahren interessierte sie sich für die Fotografie.

Ende der 90er Jahre zog sie nach London und schrieb sich an der Art School ein. Die Stadt und die New British Art Szene beeinflussten ihr Frühwerk.

Im Jahr 2002 schloss Stefanie ihr Studium an der London University of the Arts mit einem BA in Filmregie ab. Ihr Diplomfilm erhielt anschließend den Lux Award für den besten Kurzfilm und wurde im MOMA in New York gezeigt.

Später studierte sie an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF), wo sie sich auf Dokumentarfilm-Regie spezialisierte. Auf ihren ersten Spielfilm „On The Other Side Of Life“ folgten „Drei Frauen, ein Geheimnis“ und „The Poetess“.

Stefanie hat als Produzentin und Regisseurin mehrere Feature-Dokumentationen realisiert, unter anderem in Zusammenarbeit mit Andreas Wolff. Ihre Filme wurden auf internationalen Filmfestivals weltweit gezeigt und sind mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden.

Stefanie arbeitet derzeit als freie Filmemacherin in Marseille. Sie hat in London, Los Angeles, Kapstadt und München gelebt

Quelle: https://stefaniebrockhaus.com/