Flensburg Blocksberg: Demo gegen die Milchindustrie

Ca. 30 Tierrechtsaktivisten von PETA2-Straßenteam haben am Sonntag-Vormittag (05.07.20920) eine Demonstration abgehalten – bei strömenden Regen und stürmischen Winden an der Bundesstraße 199, am Stadtrand von Flensburg, nah der Ortsgrenze zu Wees.

Sie hielten sich auf in der Nähe des Bauernhofes Mangelsen. Die Betreiber des Hofes sind durch kritische Berichte der Tierrechtsorganisation „Deutsches Tierschutzbüro e.V.“ sowie Veröffentlichungen im NDR TV sowie Print-Artikeln, u.a. beim shz und der Kreiszeitung (https://ogy.de/4k6g) bundesweit in die Schlagzeilen geraten. Auch an dieser Stelle wurde bereits berichtet (https://ogy.de/8myj).

Die Tierrechtsorganisation „Deutsches Tierschutzbüro e.V.“ wirft dem Bauern Tierquälerei vor. Dieser sei ein Video zugespielt worden, dass möglicherweise Gewalt an Kühen zeigte. Der Sohn des Milchbauern hätte, lt. Bericht der Kreiszeitung, es mittlerweile „als (einen) Fehler an(gesehen), dass er die Kühe geschlagen hat“. … Die Tiere seien „absolute Kuschelkühe“.

Der „Deutsches Tierschutzbüro e.V.“ soll eine Strafanzeige erstattet haben. Die Anzeige würde derzeit beim Amtsgericht Flensburg geprüft.

PETA2 nahm die Berichterstattung zum Anlass, am Sonntag gegen die Art der Tierhaltung zu protestieren. Die Demonstranten entfalteten Transparente, die unter anderem diese Schlagzeilen trugen: „Mangelsen ist überall“, „It´s not Food it´s Violence got Vegan!“, und „Ich bin keine Melkmaschine!“.

Die erschütternden Aufnahmen der misshandelten Milchkühe bei Bauer Mangelsen in Flensburg hätten die Aktivisten „wütend gemacht“, es wären auch „verletzte, hinkende und abgemagerte Kühe“ gefilmt worden.

Dies alles sei „keine Seltenheit in deutschen Ställen.“ Die Demonstranten hielten die Demo „allgemein gegen das Leid der Kühe in der Milchindustrie“. So sähe es aus beim oft zitierten „Bauern von nebenan“.

Mehr dazu im O-Text der Facebook-Einladung
https://www.facebook.com/events/205732013999523/
Foto: Schewski Media