Schewski Media

Fotograf, Fotojournalist, Agenturfotograf, Blogger und Videojournalist aus Flensburg

Ausstellung „4074 Tage – Tatorte der NSU“ in der Flensburger Bürgerhalle

Am 10. März 220 fand statt in der Bürgerhalle des Rathauses die Ausstellungseröffnung „4074 Tage – Tatorte der NSU“ mit Oberbürgermeisterin Simone Lange. Mit dieser Ausstellung macht die Fotografin Gabriele Rockhaus (im Bild oben) die zehn Tatorte sichtbar, an denen rechtsradikale Täter des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) zehn Menschen ermordet haben. Neun Personen waren Männer mit meist türkischem Migrationshintergrund und das zehnte Opfer war eine Polizistin.  Hier zur Fotogalerie

 

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Infoveranstaltung „Mercosur – Abkommen auf Kosten von Klima und Menschenrechten“?

Das im Sommer beschlossene „Mercosur-Handelsabkommen“ ist der größte Handelsdeal, den die Europäische Union (kurz EU) je abgeschlossen hat. Mercosur ist die abgekürzte Bezeichnung für den „Gemeinsamen Markt Südamerikas“. Die spanische Bedeutung für die Abkürzung ist „Mercado Común del Sur“. Es stößt auf Kritik bei Grünen-Politiker. Am Mittwoch-Abend (26.02.2020) informierten zwei EU-Vertreter der Grünen über die Thematik: Anna Cavazzini, Mitglied des Handelsausschusses im Europäischen Parlament sowie der Flensburger Europaabgeordnete Rasmus Andresen (hier Fotos von der Veranstaltung). 

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Mahnwache an der Holmnixe – Freiheit für Julian Assange

Heute (24.02.2020) fand statt in Flensburg in der Innenstadt, Fußgängerzone, an der Holmnixe, eine Mahnwache für die Freiheit für Julian Assange (hier alle Fotos dazu https://ogy.de/me21). Hintergrund:  Julian Paul Assange ist ein investigativer Journalist, australischer Politaktivist, ehemaliger Computerhacker, Programmierer und Gründer sowie Sprecher der Enthüllungsplattform WikiLeaks. Dort wurden interne Dokumente, u. a. von US-Streitkräften und -Behörden, z. B. zu den Kriegen in Afghanistan und im Irak veröffentlicht. Assange droht deswegen ein Strafprozess in den USA. Assange enthüllte schwere Regierungsvergehen, einschließlich mutmaßlicher Kriegsverbrechen und Korruption. 

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Deutschland / Geschichte: „Flüchtlingskinder verdreschen galt als `angesehene Sportart`“

1960 stammte ein Viertel der bundesrepublikanischen Bevölkerung aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, der Tschechoslowakei, den südeuropäischen Ländern oder der sowjetisch besetzten Zone, der späteren DDR. Diese hatten keinen leichten Stand in Deutschland, wie das Buch „Die geprügelte Generation. Kochlöffel, Rohstock und die Folgen“ von der Autorin Ingrid Müller-Münch aufzeigt ….

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Flensburg: Fridays for Future Demo

 Ca. 200 Demonstranten nahmen am 10.01.2010, an der ersten Schülerdemo des neuen Jahres teil.

Hier: Demonstrantin hält auf einer Protestveranstaltung am 10.01.2020 in Flensburg auf dem Südermarkt ein Pappschild vor sich. Auf diesem steht „Fleichfresser und Kurzstreckenbucher, ihr bringt uns um ihr LOOSER“

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Pflegekräfte entern Flensburg um die Zwangsketten zu sprengen

Am 23.11.2019 haben ca. 100 Pflegekräfte in der Flensburger Einkaufsstraße (Holm) gegen die Zwangsmitgliedschaft und Erhebung von Zwangsbeitragszahlungen von Pflegefachkräften protestiert. Sie falteten ein großes Transparent auf (mit der Aufschrift „Mehr Personal statt Plfegekammer“), verteilten Informationen an die vorbeigehenden Passanten und kamen mit ihnen ins Gespräch. Auch politische Prominenz war zugegen:

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Flensburg: Verlegung von drei Stolpersteinen

Am 21.11.2019 hat der Kölner Künstler Gunter Demnig* in Flensburg drei Stolpersteine gesetzt. Die Initiative zu dieser Aktion ging aus von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (kurz VVN-BdA Kreisvereinigung Flensburg). Bis Ende 2014 wurden vierundzwanzig Stolpersteine in Flensburg verlegt, am 21.11.19 nun die Stolpersteine fünfundzwanzig, sechsundzwanzig und siebenundzwanzig.

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Messerangst in Deutschland: Reine Panikmache oder berechtigt?

Die Angst geht rum, wenn man sich die sogenannten Statistiken und Berichte über tödliche Messerattacken in ganz Deutschland anschaut. Gefühlt. Die Zahl der Messer-Angriffe, so wird kolportiert, habe in Deutschland „dramatisch zugenommen“. Alleine in Flensburg wurden innerhalb eines Jahres drei junge Menschen totgestochen:

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Flensburg: 60 Menschen demonstrieren vor dem Rathaus

Am 18.11.2019 haben etwa 60 Menschen vor dem Flensburger Rathaus protestiert (siehe Fotos). Ihre Forderung: für das Recht der Frauen, ihre Schwangerschaft auch im geplanten Zentralkrankenhaus abbrechen zu können. Sie übergaben eine Petition für den Erhalt eines stationären Versorgungsangebots für Schwangerschaftsabbrüche in Flensburg mit rund 4.000 Unterschriften. Mittlerweile gibt es einen Kompromiss*, siehe weiter unten im Text

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