Vor vier Jahren: Flüchtlingshilfe am Flensburger Bahnhof – Interview mit Simone Lange

Die Flüchtlingskrise in Europa 2015 führte im September zwischenzeitlich zu „chaotischen Zuständen“ am Flensburger Bahnhof, der Durchgangsstation auf der Jütlandlinie zwischen Mitteleuropa und Skandinavien. Auf dem Weg über Dänemark, das seine Grenze kurzzeitig dicht machte, nach Schweden passierten täglich bis zu mehrere Hundert Flüchtlinge den Bahnhof.

Den Reisenden half ein wachsendes Netzwerk von ehrenamtlichen Helfern und Dolmetschern, die in Spitzenzeiten um bis zu anderthalb Tausend Menschen täglich kümmerten und Kleidung, Nahrung und Spielzeug ausgaben.

In diesem Interview, ca. ein Jahr nach den Ereignissen am Flensburger Bahnhof im September/Oktober 2015, führte Willi Schewski mit Simone Lange, jetzige Oberbügermeisterin der Stadt Flensbug, ein Interview.

In diesem schildet sie ihre Erlebnisse in jenen Tagen im Sepember 2015.